Trauer gehört zu dem größten Stress, den man sich vorstellen kann, da er sehr schmerzhaft und belastend ist. Trauer nimmt uns unsere Energie und kann uns wortwörtlich den Boden unter den Füßen wegziehen.

Wenn Du in Deiner Trauer alleine bist...

Allgemein ist Trauer eine gesunde Reaktion auf einen Verlust. So ein Trauerprozess verläuft immer individuell und sehr oft entsteht aus einem schwierigen Trauerprozess oder einer verschleppten Trauer eben unter anderem ein Krankheitsbild wie z.B. eine Depression. Es können sich aber auch sogenannte Anpassungsstörungen oder eine Belastungsstörungen entwickeln.

Diese können entstehen, wenn jemand wegen eines akut belastenden Lebensereignisses wie aus der Bahn geworfen ist, wie z.B. eben bei Trauer oder einer Scheidung. Auch Mobbing, eine schwere Krankheit oder der Verlust eines sicheren Arbeitsplatzes gehören dazu.

Fakt ist: Für einen Trauerprozess gibt es kein Zeitkriterium! Es ist anmaßend, wenn jemand die Zeit des Trauerns bestimmen würde. Für Betroffene steht die Welt still und die Trauer hält an – weil sie einfach nicht darüber hinweg kommen.

Unsere heutige schnelllebige Gesellschaft verlangt von trauernden Menschen, dass sie sich mal grob gesagt kurz auskurieren und dann ganz schnell und eben ganz normal weiter funktionieren.

Auf die Schnelle und eben ganz normal das entspricht auf keinen Fall der Realität. Für einen  gesunden Trauerprozess muss der trauernde Mensch sich seine Zeit nehmen und einen Schritt nach dem anderen tun. Gerade diese Normalität ist für Trauernde kaum auszuhalten, da ihnen wortwörtlich ihr Herz gebrochen ist. Sie fühlen sich niedergeschlagen und es mangelt ihnen oft an dem Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Sie brauchen während ihres Trauerprozesses vertrauensvolle Menschen, die sie so nehmen und aushalten, wie sie nun mal gerade sind. Menschen, die ihnen Führung anbieten und ihren Schmerz und ihre Frustration oder oft auch Wut verstehen. 

Trauernde benötigen einen Raum, um über Verlust reden zu können. Bevor man etwas loslassen kann, muss man es vorher richtig anpacken. Das tut weh und braucht Zeit, aber es ist der gesündere Weg!

Wenn Du mir Dein Vertrauen schenkst, schenke ich Dir auch meins.

Deshalb hier etwas aus meinem eigenen Trauer-Prozess:

Ich habe vor langer Zeit selbst den zu der Zeit wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren. Dieser Verlust hat mich damals im wahrsten Sinne umgehauen. Von jetzt auf gleich wurde mir alles - mein Leben mit all meinen Vorstellungen, Wünschen und Bedürfnissen genommen. So entsprach es auf jeden Fall meinem Gefühl damals. Ich habe auch versucht, meinen Weg durch meine Trauer alleine zu gehen, was mir aber mit der Zeit soviel Energie kostete, dass ich irgendwann unbewusst wohl den Weg der Verdrängung gewählt habe. Ich habe dann trotz allem mein Leben gelebt, halt irgendwie weiter funktioniert. Im Grunde genommen aber immer irgendwo eingehüllt in eine Art Trauerumhang. Es ist schwer zu beschreiben. Ich hatte einfach nicht mehr soviel Lebensfreude wie früher.

Als Konsequenz ärgerten mich mit der Zeit immer mehr Stress-Symptome, die mich auf etwas aufmerksam machen wollten. Als mir irgendwann die Ohren anfingen zu piepen und ich neben meinen mittlerweile chronisch gewordenen Magenproblemen nun auch noch mit Sodbrennen und Atemnot zu tun bekam, wurde ich hellhörig.

Ich bin der Sache auf den Grund gegangen und habe daraufhin erkannt, was mir eigentlich die ganze Zeit über schwer im Magen liegt, was  sozusagen schon sauer in mir brodelt, mir einen Kloß in den Hals zaubert und die mir die Luft nimmt. Ja, auch ich musste mich nach den vielen Jahren noch einmal mit diesem Verlust auseinander setzen. Ihn noch einmal festhalten, um ihn dann endgültig loslassen zu können. Und danach, ihr könnt es glauben oder nicht, lösten sich meine Stress-Symptome wieder Schritt für Schritt auf.

Gerne erzähle ich noch mehr über solche Erfahrungswerte, eben auch von anderen Trauererfahrenden oder über nahestehende Themen.

Es wird vergehen! Und wenn es das tut, wirst Du stärker sein, als Du es jemals für möglich gehalten hast! Schreibe mir oder ruf mich ganz unverbindlich an und dann sehen wir weiter.

Da ich mich vor vielen Jahren intensiv mit der Trauerbegleitung und dem Thema Tod und Sterben befasst habe, ist es mein Ziel, Dir nach einer Verlusterfahrung zur Seite zu stehen. Du musst diesen Schmerz nicht voller Hilflosigkeit alleine tragen. Glaube mir, es gibt einen besseren und vor allem gesünderen Weg damit umzugehen.

Ich möchte mit Dir über Deinen Verlust sprechen – erzähle mir von dem Menschen, der für immer in Deinem Herzen bleiben wird.

Bei mir darfst Du weinen und Deinen Schmerz fühlen. Auch Deine Wut und Frustration kann ich verstehen. Wahrscheinlich werde ich Dir aber auch viele Deiner Fragen beantworten können.

Wir werden uns aber auch zur passenden Zeit über Deine Zukunft unterhalten, wie Du nach dem Verlust weitermachen kannst.

Ich möchte Dich dahingehend unterstützen, von Deinem tiefen Verlustgefühl wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Ich biete Dir vertrauensvolle Gespräche kombiniert mit effektiven Methoden, die ich individuell auf Dich abstimme, um Dir zu helfen, Deinen Trauerprozess liebevoll abzuschließen.